BNZ macht mit: Aktion "Sauberes bedburg" am 24.04.2021
Premiere für die BNZ: Erste Digital-Abschlussversammlung in der Geschichte der Bedburger Narrenzunft

BNZ schaut optimistisch in die Zukunft

Am Abend des 10. Mai 2021 begrüßt Dr. Georg Kippels pünktlich um 20:11 Uhr 50 Mitglieder zur turnusmäßigen Abschlussversammlung der Session 2020/2021 – leider aber nicht persönlich in der gewohnten Atmosphäre des Stammlokals, sondern per Digitalbild und -ton in einer Zoomkonferenz.

Vor der offiziellen Begrüßung bittet Kippels um eine Gedenkminute für drei kürzlich verstorbene verdiente Mitglieder der BNZ: Heinz Kerb (81 Jahre, 43 Jahre Mitglied), Horst von Danwitz (81 Jahre, 61 Jahre Mitglied) und Jakob Krosch (72 Jahre, 39 Jahre Mitglied).

Seinen Rückblick auf die durch die Coronapandemie geprägte Session 2020/2021 verbindet Kippels dann mit einem „riesigen Dankeschön“ an alle Abteilungen. Er bedauert den Ausfall der karnevalistischen Aktionen, die dem Virus zum Opfer fielen, bringt dann aber umso mehr seine große Freude zum Ausdruck über die zahlreichen Ideen und Aktivitäten, die die Abteilungen spontan, höchst kreativ und in einer persönlichen herzlichen Art und Weise umsetzten.

Geschäftsführer Dominik Esser greift diese Aktionen im Einzelnen auf und erinnert u. a.  an das Pfingstvideo, das „Wei(h)n-Achtsamkeits-Unterstützungspaket“, die Karnevals-Kinderaktion mit der 1. BNZ-Online-Kindersitzung und den 2000 Kinderpaketen mit Malwettbewerb (das Siegerkind darf mit Familie auf dem BNZ-karnevalswagen mitfahren), das Erwachsenen-Karnevalspaket, die Drive-in-Aktion zur Ordensübergabe, den Autocorso am Karnevalssonntag, den Video-Dreh mit Kirchenbauer zusammen mit den Ritterfreunden und nicht zuletzt an das „Fischessen zuhause“.
[Ausführliche Darstellungen siehe auch BNZ-Chronik und Liederheft/Jahrbuch 2020/21]
Hervorzuheben ist die Tatsache, dass die BNZ sogar in dieser schwierigen Zeit 14 neue Mitglieder gewinnen konnte, was sehr dafür spricht, dass das Bild der BNZ in der Öffentlichkeit ein gutes ist.

Schatzmeister Hermann Trapp weist auf die pandemiebedingten Einnahmeausfälle hin, kann sich aber gleichzeitig für zahlreiche Spenden bedanken, so dass er insgesamt die finanzielle Lage der Zunft als zufriedenstellend bezeichnet.
Die kürzlich erfolgte Gründung einer GBR-Gesellschaft durch die BNZ und die Ritter zur Abwicklung der gemeinsamen Karnevalsveranstaltungen (Weiberfastnacht und Karnevalssamstag) hat sich als in jeder Beziehung gewinnbringend erwiesen.  

Präsident Robert Lepper schließt sich den Dankesworten des Vorsitzenden an und lobt ganz besonders das hohe Maß an Kreativität vieler Aktiver in der besonderen Situation. Er hat in vielen Gesprächen und durch zahlreiche Rückmeldungen zu den Aktionen den Eindruck gewonnen, dass die BNZ in der Öffentlichkeit ein sympathischeres und bürgernäheres Bild bekommen habe.

Kommandant Carsten Esser bedauert besonders die Tatsache, dass es keinerlei Auftritte in der gewohnten Form gegeben habe; gleichzeitig berichtet er mit Stolz, dass trotzdem fleißig trainiert werde. Im Bereich der Tanzoffiziere werden neue interessierte Bewerber gesucht, da durch Abmeldung und Auslandsaufenthalt Vakanzen entstehen.
Für die Stadtwache kündigt Carsten Esser die Fortsetzung des Konzeptausbaus an. Die Öffnung der Kindergruppen für ganz junge Kinder sowie die Gründung einer neuen Damengruppe auf der Basis der ehemaligen „Offizierstöchter“ werden in nächster Zeit konkretisiert.

Auf Vorschlag der Kassenprüfer/innen wird der Vorstand einstimmig bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder entlastet.

Im Bereich „Termine/Ausblick“ freut sich Prinzenführer Dr. Wolfgang Moll auf die kommende Dreigestirn-Session der BNZ mit einem wunderbaren Dreigestirn dreier Freunde „mit Karneval im Blut“, die „Maßstäbe setzen“ sollte.

Norbert Walter erläutert für die Kartenverkaufs-Abteilung, dass der Vorverkauf für die Prinzenproklamation am 19.11.2021, die Proklamationsparty am 20.11.2021 sowie die Prunksitzung am 12.02.2022 gut angelaufen ist, es aber noch weiterer Anstrengungen bedarf, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Zum „Summerfestival 2021“ (12.06.2021) weist Carsten Esser auf die Abhängigkeit von der Entwicklung der Inzidenzwerte hin; trotz der drohenden Absage sei man aber in guten Gesprächen mit den Künstlern und plane auch bereits für 2022.

Um 21:10 Uhr beendet Dr. Kippels die Versammlung.